26 Apr

Kluge Köpfe, kleine Kreise

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Welche Funktion Salons im 21. Jahrhundert einnehmen können

 

Als ich im Jahr 2000 meine journalistische Karriere aufgab, reifte der Plan, die versunkene Welt der Salons wiederzubeleben. Ich wollte inspirierende Begegnungen und einen Raum für tiefe Diskussionen schaffen, ohne dabei von Sendezeiten getrieben, dem Auge der medialen Öffentlichkeit beeinflusst und durch Mikrofone von Gesprächspartnern getrennt zu werden. Alle sagten, das geht nie – Fernsehen, Film und nicht zuletzt die Dynamiken des World Wide Web haben uns so zerstreut, dass der regelmäßige Salon unmöglich geworden ist.  Allen Unkenrufen zum Trotz habe ich die Denkwochen in Château d’Orion erfunden.

Die Geschichte der Salonkultur ist ebenso farbenprächtig wie kontrastreich. Die Salons und ihre Salonieren sind Zeugen eines veränderten gesellschaftlichen Bewusstseins, das sie gleichzeitig entscheidend mitgeprägt haben. Die Wurzeln der Salonkultur reichen bis in die Antike. Die Hetäre, das griechische Freudenmädchen, das gleichermaßen sinnlich wie gebildet ist und sich von den Fesseln der Gesellschaft befreit hat, darf als Vordame der Salonieren gelten.

Im frühen 12. Jahrhundert wurde die “Respublica Literaria” (die Gelehrtenrepublik) immer wichtiger als Verbindungseinheit in den von Krisen und Kriegen geschüttelten Zeiten. Die Gelehrtenrepublik als Imagination von kultivierter Gemeinschaft schuf Stätten geistigen Lebens, Akademien und Orte der Geselligkeit, an denen ein intensiver Austausch stattfinden konnte. Hier diskutierte man gelehrte Fragen, las literarische Werke, musizierte und philosophierte. Diese Idee nahm in gewissem Sinne die späteren Salons vorweg, die Akademien etablierten sich als Gegenpol zu den von der Scholastik beherrschten Universitäten.

Vorformen des eigentlichen Salons finden sich in der Renaissance. Seit seiner Entstehung ist er ein Sinnbild der Geistesgeschichte Europas wie gleichermaßen der Schauplatz einer Generalprobe der Emanzipation der Frau. Diese beiden Komponenten begründen seine Bedeutung, seine Relevanz für die Entwicklung der Gesellschaft, wie der Entwicklung von Persönlichkeiten in den vergangenen Jahrhunderten. Als Basis fungiert die Schaffung von Freiräumen des Denkens jenseits von Verordnungen und Doktrinen, Freiräumen der Begegnung jenseits ständischer Hierarchien und Freiräumen der weiblichen Entwicklung jenseits von gesellschaftlichen Zwängen und Normen. Als erster Salon der europäischen Kulturgeschichte gilt der von der Marquise de Rambouillet ins Leben gerufene.

Die Terminologie „Salon“ ist erst 1664 nachweisbar, aber die Orte der Begegnung können auch ohne festen Begriff schon sehr viel früher als einflussreich gelten. Mit Salon ist im Wortsinne der Empfangssaal des Schlosses in Versaille gemeint. Als Salon bezeichnet werden auch die Ausstellungen im Louvre. Die entscheidende Brücke schlägt der Aufklärer Diderot mit seinen kunstkritischen Schriften, ein Jahrhundert später veröffentlicht Heinrich Heine seine Sammlung von Essays und Novellen ebenfalls unter dem Titel Salon. Daran lässt sich ablesen, wie ein Gedanke zum feststehenden Begriff reifte.

Schlagen wir eine Brücke zum deutschen Bürgertum. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vollzieht sich hier ebenfalls eine Wandlung hin zum aufgeklärten, gebildeten Gesellschaftsmodell. Der berühmte, manchmal sogar berüchtigte Bildungsbürger nimmt seinen Raum ein.  Mädchen entdecken das Lesen, sie verschlingen Romane. Bewegung kommt ins Bürgerliche. Im Salon trifft sich schließlich eine heterogene Gruppe zum Austausch und bildet eine neue Kultur der Elite mit einer eigenen Haltung, die sich weder rein der Wissenschaft, noch der Religion oder der politischen Grundbestimmung anschließt: Es geht um die Wonne des Denkens, Lesens und der Selbsterkenntnis um die eigenen Werte, die uns Freiheit eröffnen. Denn laut Johann Gottlieb Fichte ist es das Vorrecht des Menschen, selbst zu denken und zu urteilen – darin besteht die höchste Quelle seines Glückes.

Doch dann kamen die Salons aus der Mode und gingen in einer glamourösen Unterhaltungskultur auf. Mondänität scheint heute wichtiger als die kulturfördernde Konversation, die ohne Zeitlimit Themen bewegt, die große Gesellschaft interessanter als die Geselligkeit. Heutzutage einen Jour Fixe einzurichten ist fast unmöglich, es sei denn dort ließen sich Geschäfte machen. Sport und Reisen sind wichtiger geworden, die Medien und die Unterhaltungsindustrie dominieren unser Leben. Unsere veränderten Lebens- und Berufsbedingungen lassen Salons im alten Sinne kaum mehr zu. Die Ruhe des Genießens ist der Kurzlebigkeit des modernen Lebensvollzuges gewichen.

Sagte Schelling noch „Die Vertreibung aus dem Paradies ist ein Fall ins Denken“, so überlassen wir das Denken heute nicht selten den Talkmastern und Ihren Gästen. Meinungsbildung kommt uns täglich ins Haus. Ciaoran bemerkt über den Salon: „Wir denken daran wie an ein verlorenes Paradies!”

Eine lebenswerte, entwicklungsfähige Gesellschaft braucht Offenheit, Ernsthaftigkeit und kreative Energien, ganz besonders in Zeiten des Umbruchs, der Europäisierung und der Globalisierung. Gerade weil wir erschlagen werden von Informationen, braucht es die Kraft der kleinen Kreise. Komplementär zu den Medien, muss es kleine überschaubare Einheiten geben, Zirkel und Zellen in denen ein vitaler, leidenschaftlicher Diskurs über Fragen der Geschichte und Gegenwart stattfinden kann und die Möglichkeit diskutiert werden muss, Wissen aus Natur- und Geisteswissenschaft sinnstiftend anzuwenden. Und es braucht kluge Köpfe als Vordenker innerhalb dieser kleinen Kreise, die uns bewegen, ermutigen, hinterfragen, provozieren und Grenzen überschreiten lassen.

“L’art de vivre” – die Lebenskunst sichtbar und fühlbar zu machen, das Denkbare lebbar, dazu könnten die Salons wieder dienen. Der Salon verkörperte auf einzigartige Weise die Kultur des nach Humanität strebenden Europas. Das ist heute so wichtig wie damals. Deshalb gibt es die Denkwochen in Château d’Orion, das heißt Horizonterweiterung mit Herz und Verstand, das Glück des Denkens institutionalisieren.

14 Apr

Denkend genießen

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Ganzheitliche Bildung gegen innere Verarmung

 

Wer konstatiert sie nicht, die Suche nach Gedankenaustausch über den fachlichen Horizont hinaus? Wer wüsste nicht aus eigener Erfahrung, dass speziell hart arbeitende Menschen in vielen Branchen geistig Gefangene ihres Systems sind. André Gide nennt dies die Gefahr der „inneren Verarmung”.

Als Spezialisten hervorragend qualifiziert, spüren viele eine Sehnsucht, sich dem universellen humanistischen Erbe zu widmen. Wirtschaftsunternehmen begreifen, dass ethische Sichtweisen notwendig sind, gesellschaftspolitisch Verantwortliche klagen, dass nach dem „Wirtschaftswunder” dringend ein „Bildungswunder” fehlt. Bildung ist das Kapital der Zukunft. Erst, wenn es uns gelingt, das richtige Mischungsverhältnis an ganzheitlicher Menschenbildung und pragmatischer Ertüchtigung zu finden, sind wir gerüstet für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts.

Dr. Eberhard von Kuenheim, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Motorenwerke, analysiert Paradoxien gegenwärtiger Anforderungsprofile so: Wir müssen weltweit präsent sein und gleichzeitig lokal, wir müssen uns zentral organisieren und gleichzeitig dezentral, wir müssen exakt planen und dennoch dabei äußerst beweglich agieren. Er sieht den Schlüssel gegenwärtiger und künftiger Anforderungen in der Orientierung durch umfassende Bildung:

„Die Wirtschaft braucht den gesamthaft geformten, den gebildeten Menschen; und der geht aus unseren Betrieben nicht hervor. Dazu sind die Regeln zu einseitig, und sie setzen zu spät ein. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

Unsere konkrete Aufgabenstellung führt zur Spezialisierung. Aber Spezialisten allein werden die Fragen der Zukunft nicht lösen. Denn die Herausforderungen für das nächste Jahrhundert werden uns vor Veränderungen stellen, die wir mit der industriellen Revolution des letzten Jahrhunderts zumindest gleichsetzen müssen. Alles wird ständig und gleichzeitig in Bewegung sein.”

Viele sehen wohl, dass sie sich in immer schmaleren Segmenten hervorragend auskennen, dafür die Komplexität, das gesamte Muster nicht mehr erkennen. Leider scheitern die meisten beim Versuch etwas zu ändern, an mangelnder Zeit, Gelegenheit oder vielleicht auch an der Inspiration, wie denn dem Leben noch eine vertiefende Variante abzugewinnen sei. Die Denkwochen in Château d’Orion sind diese Anstiftung zum Entdecken und Staunen.

Ferien und Urlaub, besagen Untersuchungen, bilden inzwischen keine Antiwelt mehr zum Alltag. Erholung ist geprägt vom vermittelten Inhalt. Die Seele baumeln lassen, ist eine Sache; die geistigen Kräfte zu mobilisieren, damit sie den Wert des Gelebten erkennen, eine andere. Inmitten einer so schnelllebigen, fordernden Welt fällt es zunehmend schwer, innezuhalten und eine Pause im klassischen Sinne einzulegen. Die Zeit läuft und wir können sie nicht aufhalten. Wir können sie aber verdichten, das wusste auch Roger Willemsen.

Nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss ist das Stichwort. Daher ist die Denkagentur der Schritt in eine neue Erholungsdimension und Château d’Orion der richtige Ort. Untermauert wird das Konzept der Denkwochen durch die wissenschaftliche Erkenntnis, der Mensch fühle sich dann am besten erholt, wenn er sowohl geistige als auch körperliche Anregung findet.

Leib und Seele in Gleichklang zu bringen, heißt Erfahrung mit Szenerien und Szenarien zu sammeln, die man bisher noch nicht berührt oder lange vernachlässigt hat. Die Universität Witten-Herdecke bietet ihren Studenten ein Studium Fundamentale an, das die jungen Leute mit Begeisterung absolvieren, ermöglicht es ihnen doch, nicht nur in den gewählten Studienfächern, Kenntnisse zu erwerben. Philosophie ergänzt das Fach Betriebswirtschaft, Mediziner belegen Videokunst oder Komposition. Erst die interdisziplinäre Einordnung von Wissen, das Verknüpfen von erworbenen Details, macht den ganzen Menschen aus. Nach diesem Prinzip denkt und handelt auch Stephan A. Jansen, der an der Universität Witten-Herdecke promoviert hat, Gründungspräsident der Zeppelin Universität war, als Beirat einer Flüchtlingsuniversität (KIRON University) tätig ist und sich – auch im Rahmen einer Denkwoche im Juli dieses Jahres – mit sinnlicher Bildung beschäftigt.

Für Erwachsene jenseits des Studiums, die im Arbeitsprozess stehen, gibt es wenig Möglichkeiten der Vertiefung von Sujets außerhalb des Berufsfeldes über einen längeren Zeitraum. Dabei wissen wir aus Erfahrung, es gibt einen guten Grund, dies zu ändern: Erkenntnisse zu gewinnen, kann ein Abenteuer sein; den Geist zu bewegen, bringt Segen.

Die Chance, die aus der Begegnung von Wirtschaft, Politik, Geistes- und Naturwissenschaft entsteht, haben amerikanische „think tanks” längst erkannt. In Deutschland, so wird dagegen beklagt, tauschen sich die einzelnen Fachdisziplinen noch viel zu wenig aus. Die Denkagentur Château d’Orion ermöglicht Begegnungen von Menschen, die sich sonst kaum kennen lernen würden. Spielerische Begleiterscheinung der Idee: Systemgrenzen werden überschritten und der Horizont erweitert. Auf indirektem Wege werden so die vom täglichen „Metro-boulot-dodot”, dem alltäglichen Trott, verschlossenen Denkgemächer wieder zugänglich gemacht. Um über den Tellerrand hinaus zu sehen, brauchen wir Erkenntnisse und Erfahrungen. Kenntnisse aus Literatur, Naturwissenschaft, Kultur, Geschichte können Quereinstiege sein, um gedankliche Sackgassen zu öffnen. Diese Fähigkeit wiederum stellt laut Stephan Gutzeit eine Schlüsselqualifikation gegenwärtiger Verantwortungsträger aus Wirtschaft und Politik dar.

Im lebendigen Diskurs sieht auch der Philosophieprofessor Odo Marquard die Chance, der Informationsflut Herr zu werden. In der Mitteilung an einen anderen und durch dessen Ergänzung setzt sich Wissen zusammen. Es wird gleichsam nicht aufeinander gestapelt, sondern hin und her bewegt und ergibt damit eine Gesamtansicht. „Modernität braucht Langsamkeit, braucht Menschen, die innehalten können, auch in einer beschleunigten Welt”, sagt Odo Marquard. Und er weiß auch: „Wir ertrinken in Information und hungern nach Wissen.“ Vor lauter Wissbegierde dürfen wir jedoch nicht versäumen, die zahlreichen Informationen zu durchdringen, zu reflektieren und sie in größere Zusammenhänge einzuordnen.

04 Apr

Kein Ende dem Staunen

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Wie Forschung und Erkenntnis Zugänge zu den Geheimnissen der Welt schaffen

 

Die in der Epoche der Aufklärung herbeigeführte wissenschaftliche Revolution hat das allgemeine Verständnis der Naturwissenschaften bis heute geprägt. Bedient sich der Mensch seines eigenen Verstandes, wird er der bedrohlichen Natur habhaft und lernt sie zu entzaubern, so die allgemeine Auffassung. Der Heidelberger Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer hält dagegen: In seinem 2014 erschienenen Buch “Die Verzauberung der Welt” zeichnet er ein Bild der Naturwissenschaften, in dem Erkenntnis und Geheimnis Hand in Hand gehen und erst das Forschen den wahren Zauber zu enthüllen vermag. Von welcher Tragweite diese Theorie ist, warum sie Hoffnung schenkt, was den Naturwissenschaften und den Geisteswissenschaften gemein ist und was die Besucher der im Juni stattfindenden Denkwoche mit Ernst Peter Fischer erwartet, beschreiben unsere Rezensenten Dr. Gerhard F. Schneider und Traute Fischer im Folgenden.

 

“Die Naturwissenschaften haben mit Beginn der Neuzeit vor rund 500 Jahren Fahrt aufgenommen und boomen geradezu exponentiell seit Beginn der Moderne vor rund 250 Jahren. Die neuen Erkenntnisse lösten Paradigmenwechsel und kulturelle Revolutionen aus, sie veränderten Weltbilder. Ein Leben, wie wir es heute führen, wäre ohne die Entdeckungen des letzten halben Jahrtausends nicht möglich. Und trotzdem scheinen viele Menschen anders als im Falle der Produkte der Kunst gegenüber den Produkten der Naturwissenschaften ein eher distanziertes Verhältnis zu hegen. Das mag sicherlich daran liegen, dass die naturwissenschaftlichen Entdeckungen oft schwer verständlich sind, aber auch daran, dass die Risiken und Nebenwirkungen darauf basierender Erfindungen zunehmend eine abschreckende Wirkung haben. Ganz bestimmt aber auch daran, dass viele Menschen – und hier gerade die Romantiker unter ihnen – glauben, die Welt würde, je tiefer man in die Geheimnisse der Natur vordringt, zunehmend entzaubert werden.

Während der bevorstehenden Denkwoche in Château d’Orion wird es Ernst Peter Fischer sicher gelingen, jene Pessimisten vom Gegenteil zu überzeugen. Von Kopernikus bis Heisenberg gelingt es ihm, denen, welche keine, oder nur wenige naturwissenschaftliche Vorkenntnisse haben, wesentliche Entdeckungen der Naturwissenschaften verständlich zu machen. Er vermag es aufzuzeigen, welcher Zauber in diesen Entdeckungen und dem Weg dorthin liegt, welche Faszination von deren Entdeckern ausgeht und wie sie um und mit ihren Werken gerungen haben. Ernst Peter Fischer wird die Teilnehmer der Denkwoche mit der Erkenntnis entlassen, dass in der Natur und in Kunstwerken vergleichbare Gesetzmäßigkeiten von enormer Bedeutung verborgen sind. Nach dieser Woche werden sie erahnen können, dass der durch den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik beschriebene „Wärmetod“ für das gesamte Universum und uns Menschen von weit höherer Tragweite ist als der in „Tristan und Isolde“ besungene „Liebestod“ zweier tragischer Figuren. Sie werden ein Gespür dafür bekommen haben, dass die durch die Allgemeine Relativitätstheorie entworfene, das Universum durchziehende und die Planeten umwallende, elastische Raumzeit im Großen und Ganzen das darstellt, was hier auf unserer Erde Umhüllungskünstler mit Tüchern zu vollziehen versuchen. Vor allem Kunstbeflissene werden erkannt haben, welch großartige Kunstwerke in der Natur verborgen sind und von jetzt an Rudolf Clausius und Albert Einstein sowie ihren Entdeckungen die gleiche Würdigung und Aufmerksamkeit entgegenbringen, wie sie dies im Falle von Richard Wagner oder Christo und Jeanne-Claude und deren Werken zu tun pflegen.

Auch wenn die Naturwissenschaft sich weiter am Baum der Erkenntnis ergötzt – sie ist weit, sehr weit von der göttlichen Omniszienz entfernt. Der Raum des Wissens ist unendlich groß. Wer auch immer darin eine weitere Türe öffnet, wird in der Unendlichkeit dahinter wieder neue Türen finden, welche geöffnet werden wollen. Wenn wir mit der uns seit dem Sündenfall angeborenen Gier nach Wissen vernünftig umgehen, wird uns die Natur ohne entzaubert zu werden weiterhin mit ihren Kunstwerken verzaubern.

Unser Staunen wird so nie ein Ende finden.”

 

CdO_Scene_ouvert_2013_44Dr. Gerhard F. Schneider ist als ehemaliger Vertriebsmanager in der Pharmaindustrie nach eigener Aussage naturwissenschaftlich vorbelastet und hat seinen Horizont im Ruhestand kulturwissenschaftlich erweitert.

 

 

 

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Traute GartzkeTraute Gartzke ist ehemalige Lehrerin für Geschichte und Französisch. Ihr Philosophicum hat sie bei Carl Friedrich von Weizsäcker gemacht.