29 Jan

Gedankensprung

Du musst Dein Leben ändern…

… wie oft haben wir uns das nicht schon vorgenommen? Und uns dabei gefragt, wie das gehen könnte. Ob es alleine durch nachdenken gelingt, ist nicht gesagt. Sicher ist, dass Denken ein Anfang ist. Die Denkwochen sind das Salz in der Suppe eines gelingenden Lebens. Das ist wiederum erprobt! In Gemeinschaft vor-, seit- und rückwärts zu denken öffnet Handlungsspielräume. Wer alleine denkt, hakt sich oft fest. Denk-Anstöße dagegen erweitern den Horizont.Die Ruhe der Bank 2

Die neue Hirnforschung belegt, dass sich der Horizont sogar vertiefen lässt. Ein neues, sehr gutes Buch zum Thema, „Das geniale Gedächtnis“ wurde von einem Philosophen und einer Neurobiologin geschrieben. Als Kulturwesen, so heißt es da bei Hannah Monyer und Martin Gessmann, können wir gar nicht anders denken und fühlen, Schönheit und Geist zu verknüpfen. Das Gehirn ist ja nicht in Stein gemeißelt, sondern elastisch und feuert fleißig Funken, ein gigantisches Netzwerk. Wenn wir in Denkwochen beieinander sitzen, dann sprühen und springen wir durcheinander. Denn wir kommen ja alle aus verschiedenen Richtungen, sind jung oder älter, haben schon viel erlebt oder suchen noch den Weg ins richtige Leben. Dabei stoßen wir immer wieder auf die Geschichten, die uns so lebendig machen. Theorie und Textarbeit, ja, das ist wichtig als Grundlage, aber wie gerne hören wir auch zu, wenn wir Geschichten erzählen über das Erlebte, das Versäumte, das Erträumte?

Château d’Orion, da hat das Denken ein zu Hause. Schönheit und Geist, Tradition und Moderne sitzen mit uns zu Tisch. 20151004_orion_5240

Das Schöne dabei ist, dass wir von einem Vordenker oder einer Vordenkerin geleitet werden. Und, dass die Sendezeit nicht begrenzt ist auf Talkshow- oder Konferenzformat. Wir haben Zeit und gönnen Sie uns, ob unter der Platane oder im alten Kuhstall, an dem jetzt Sartre seinen Weg über den weißen Sand der kurischen Nehrung zurücklegt.20151004_orion_5188

Neulich las ich auf einem Plakat in der Münchner Innenstadt folgende Frage: Ist es möglich, dass Menschen beim Verlassen des Büros besser denken können als morgens beim Ankommen? Meine Antwort: Ja, wenn die anderen mitdenken!